Design Interior in Hansaviertel-Apartment

Wohnen in der Stadt von morgen

Seit nunmehr fünfzig Jahren ist es möglich in „der Stadt von morgen“zu wohnen. Das Konzept und die Ausarbeitung, die dem Hansaviertel in Berlin zu Grunde lag, war nicht bloß eine fixe Idee von ein paar auserwählten ArchitektInnen und PlanerInnen der Nachkriegszeit es war ein Leitmotiv, das sich als architektonisches Netzwerk um die gesamte westliche Welt spannte..
Die Liste der Namen , die an dem Projekt teigenommen haben immer beeindruckend: Max Taut, Walter Gropius, Oscar Niemeyer, Arne Jacobsen, Egon Eiermann und Alvar Aalto gehörten zu diesen Architekten.

Ein Grundriss der staunen lässt

Das dreistockige Mid Century Gebäude erstreckt sich von der Straße und versinkt in einem  romantischen Grün. Man hört keinen einzigen Lärm von der Straße. Hinter der unauffälligen Fassade findet man unerwartet Grundrisse und Innenausbau , die immer noch heutigen Designansprüchen schmeicheln.

Mehr noch als die 20er Jahre sind die 50er Jahre geprägt durch Sparsamkeit, Materialknappheit und einfache Bauweisen. Doch beim Hanseviertel-Architekturprojekt wurden diese Eigenschaften wahrgenommen als eher Möglichkeiten für die zukunftsorientierte Wohneinrichtungen.

Clever und aufwändig geplant

Die helle Mid Century Maisonnette Wohnung ist sehr clever geplant und bringt mit Ihren eigentlichen 75 qm Fläche erstaunlich viel Wohnraum.Im Erdgeschoss befinden sich die Küche und ein offene Wohn- und Essraum mit einem Austritt auf die Terrasse und zu dem Garten.
Im ersten Stock des Mid Century Apartments befinden sich 3 weitere Wohnräume, sowie ein grosszügiges und helles Badezimmer.

Mid Century vs. 80er Jahre – Design Epochen treffen aufeinander

Tatsächlich die Schlichtheit und Einfachheit der Bauweise der 50er Jahren lassen viel Raum für die Gestaltungsmöglichkeiten der Inneneinrichtung. Es lässt sich leicht Vintage Objekte aus verschiedenen Designepochen in einem Interior kombinieren.
Die Raumelemente, wie das riesige Fenster mit einer Sitzbank lassen das Interior selbst ohne Inneneinrichtung hell und modern erscheinen. Die glatt verputzte weiße Wände, typisches Marketmuster aus den 50er, sowie enfache Holztreppestehen im Kontrast zu der bunten Inneneinrichtung, die überwiegend aus den Designobjekten der 80er besteht und schaffen ein Dialog zwischen den beiden Designepochen.

Offener Garten

Bereits in der konzeptionellen Phase des Hansaviertel-Projektes zog man dienamhaften Gartenarchitekten hinzu. Bei der Gestaltung wurde besonderer Wert auf ruhige, von bepflanzten Böschungen abgeschirmte Wohnbereiche und eine abwechslungsreiche Bodenmodellierung der Rasenflächen gelegt. Bis heute überliefert ist die bauliche Materialvielfalt wie der Wegebeläge aus Beton- und Waschbetonplatten, Klinkern und Pflasterungen aus Naturstein. Die gesamte Anlage, von zahlreichen international bekannten Architekten geplant, steht seit 1995 einschliesslich seiner Grünanlagen, die meistens öffentlich zugänglich sind, unter Denkmalschutz.

Verfügbare Designobjekte aus diesem Interior.

Nicht vorrätig
3.890,00 

Sehr seltener "Teodora" Stuhl wurde von  Ettore Sottsass für Vitra entworfen, kurz nach dem er die Memphis-Group verlassen hat.

Memphis Flamingo Besteltisch
1.349,00  Inkl. MwSt.

Der Tisch Flamingo wurde von Michele De Lucchi 1984 für die Kollektion Memphis Milano entworfen. Eine ungewöhnliche Form, Materialien, die auf verschiedene Weise miteinander kombiniert werden.

1.490,00  Inkl. MwSt.

Diese 1853 Lampe wurde von Max Ingrand (1908-1969) entworfen und hergestellt von Fontana Arte Edition. Die Leuchte wurde 1954 hergestellt und aus weißem mundgeblasenem Opalglas und lackiertem Metall gefertigt. Das ist die größte Version dieser Lampe.

Nicht vorrätig
479,00 

Seltene Wandleuchte Uchiwa von Ingo Maurer aus Bambus und Reispapier. Befestigung aus Metall. Alle Leuchtmittel mit E-27 Fassung bis zu 60 Watt sind geeignet. Sehr guter Vintagezustand und ohne Schäden.

Mario Botta Designerlampe Stehlampe
2.590,00 

Mario Botta, Stehleuchte Shogun für Artemide. Inspiriert von den japanischen Kriegern (Shogun war ein japanischer Militärtitel für Anführer aus dem Kriegeradel der Samurai) und in 1986 entworfen.

Das Hansaviertel ist ein außergewöhnliches Stadtpanugs-und Architektur Werk  der Moderne und der Innovation der 50er Jahre.  Aber die Menschen, die dort wohnen, sind in der Regel weder Mid Century – noch Architekturliebhaber. Es wird sicherlich immer wieder Menschen geben, die hinziehen werden allein wegen der Design- und Architekturgeschichte , den Grundrissen und den Wunsch an einem coolen Vintage Ort zu wohnen. Wiederum wird es auch Menschen geben, die  sich aus praktischen Gründen entscheiden. Er oder sie möchte zentral wohnen, schätzt die Nähe des Tiergartens und der übrigen Parkanlagen im Gebiet selbst. Es besteht weder Interesse noch ein Entscheidungsmoment, sich näher mit der eigentlichen Wohnform oder gar der Wohnung auseinander zu setzen. Letztendlich wird es aber auch den BewohnerInnentyp geben der beide vorangegangenen in sich vereint, der Architektur, das Umfeld, die Zentralität, und andere Dinge an diesem Ort schätzt.

Daher wird man im Hansaviertel wohl auch in Zukunft nicht nur diejenigen antreffen, die von der Architektur  und vom Vintage-Flair vollends begeistert sind, sondern auch diejenigen, die eine gewisse Absicht oder Strategie mit ihrer Wohnortwahl und Wohnraumgestaltung verfolgen. Letztendlich wird wohl auch die Zeit zeigen, wie viel Erfurcht und Image im Viertel verbleiben wird, wenn die Jubiläumsfeiern längst verklungen sind.

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